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Franz Kurowski
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Franz Kurowski (* 17. November 1923 in Hombruch; â 28. Mai 2011 in Dortmundcite-ref-1[1]) war ein deutscher Autor. Seine ersten VerĂśffentlichungen stammten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Von 1958 an bis zu seinem Tod arbeitete er als freier Schriftsteller. Er hat laut deutscher Nationalbibliothek 400 BĂźcher fĂźr Kinder und Erwachsene geschrieben. Ein Themenschwerpunkt ist der Zweite Weltkrieg, hier schrieb er unter anderem fĂźr die Reihe Der Landser. Kurowskis BĂźcher weisen vielfältige geschichtsrevisionistische Tendenzen auf. Eine ganze Reihe der BĂźcher erschienen in rechtsextremen Verlagen wie dem Druffel-Verlag, dem TĂźrmer-Verlag, dem Arndt-Verlag oder dem Verlag Siegfried Bublies.
Contents
⢠Leben
⢠Stalingrad
⢠Kriegsende
⢠U-Boot-Krieg
⢠Jugendbuch
⢠Auszeichnungen
⢠Mitgliedschaften
⢠Schriften
⢠Belletristik
⢠Literatur
⢠Nachlass
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Kurowski wuchs in Dortmund auf,cite-ref-k-ufer-2-0[2] erlernte nach der Volksschule den Beruf des Drehers und arbeitete als Facharbeiter. Ab 1942 war er als Soldat in Sßdosteuropa und im Afrikakorps eingesetzt, er absolvierte Ausbildungen zum Funker, Fallschirmspringer und Dolmetscher fßr Neugriechisch.cite-ref-lwl-3-0[3] 1942 wurde er mit dem Erzählerpreis der Wacht im Sßdosten ausgezeichnet.cite-ref-lwl-3-1[3] Die Wacht im Sßdosten war eines von rund 100 Druckerzeugnissen, die von der Propagandatruppe des Heeres herausgegeben wurden.cite-ref-4[4]
Nach 1945 kehrte er in seinen Beruf zurßck und wurde Vorarbeiter, Schichtleiter, Aufsichtsrats- und Betriebsratsvorsitzender in einer Maschinenfabrik. Ab 1958 war er als freier Schriftsteller tätig und von 1968 bis 1978 Redakteur von Die Oase, Feldzeitung des Deutschen Afrika-Korps e. V. Von 1989 bis 1996 war Kurowski Schriftleiter der Deutschen Monatshefte.cite-ref-lwl-3-2[3] Er lebte im Dortmunder Stadtteil Oespel.cite-ref-k-rschner-5-0[5]
Kriegsgeschichtliche Werke und ihre Rezeption
So war der Zweite Weltkrieg in sieben Bänden
1989 wurde fĂźr die Verlagsgesellschaft Berg vom rechtsextremen Verleger Gert Sudholt das Projekt einer siebenbändigen Geschichte des Zweiten Weltkrieges initiiert. In dem 1994 von Wolfgang Benz herausgegebenen Buch Rechtsextremismus in Deutschland fĂźhrte Hans Sarkowicz das Buchprojekt als Beispiel seiner Darstellung einer âPublizistik der Grau- und Braunzoneâ an. Das siebenbändige Werk sollte aus der âSicht der HeerfĂźhrer und GroĂoperationen, aber auch aus dem Blickwinkel der Soldatenâ gestaltet sein. Kurowski, der fĂźr seine âdeutschnationalen Schlachtengemäldeâ (Hans Sarkowicz) bekannt war, Ăźbernahm die Redaktion des als âauthentisches Sachbuchkompendiumâ beworbenen Werkes, in dem mehr als tausend hochdekorierte Soldaten zu Wort kommen sollten.cite-ref-6[6]
Mit dem Herausgeber Sudholt erschien So war der Zweite Weltkrieg im rechtsextremen Druffel-Verlag von 1989 bis 1995. Als Sonderauflage und unter dem Autorennamen Franz Kurowski wurde es 2007 und 2008 beim Flechsig Verlag neu verlegt.cite-ref-7[7]
Luftangriffe auf Dresden
Kurowski schrieb mehrere BĂźcher, in denen die Luftangriffe auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 thematisiert werden. 1996 erschien sein Das Massaker von Dresden und der anglo-amerikanische Bombenterror 1944/45 im Druffel-Verlag. 2001 folgte Bomben Ăźber Dresden in der Wiener Tosa Verlagsgesellschaft, die 2003 auch Dresden Februar 1945 (eine Neuauflage des Buches von 1996) verlegte.cite-ref-8[8]
Diese Bßcher weisen geschichtsrevisionistische Tendenzen auf und nutzen zum Teil längst von der Fachwissenschaft widerlegte Zahlen und Tatsachenbehauptungen, die teilweise noch auf Verlautbarungen des NS-Propagandaministeriums zurßckgehen:
⢠In seinem 2001 erschienenen Buch Bomben ßber Dresden gab Kurowski auf 16 Seiten die längst als Erfindung erkannten Augenzeugenberichte von Tieffliegern, die Zivilisten gejagt hätten wieder. Hierfßr wird er von Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff in ihrem Buch Deutsche Legenden kritisiert.cite-ref-9[9]
⢠Keil und Kellerhoff kritisieren weiterhin seinen Umgang mit einer Zahl von 60.000 Todesopfern, die angeblich das Statistische Bundesamt berechnet habe. Eine solche von Kurowski behauptete Berechnung durch das Bundesamt existiert nicht.cite-ref-10[10]
Der Historiker Matthias Meinhardt bezeichnet in einem von den Historikern Andreas Ranft und Stephan Selzer herausgegebenen Sammelband Kurowskis Strategie, âdeutsche Schuld durch deutsches Leid zu relativierenâ, als geschichtsrevisionistisch, dazu dienen auch Kurowskis Versuche, die Schuld bei den deutschen Luftangriffen auf Warschau herunterzuspielen und Dresden zum âdeutschen Hiroshimaâ zu machen.cite-ref-st-dte-aus-tr-mmern-13-0[13]
Bastiaan Robert von Benda-Beckmann zählt Kurowski in der Geschichtsschreibung des alliierten Bombeneinsatzes im Zweiten Weltkrieg zu den deutschen Autoren, die durch den britischen Holocaustleugner David Irving inspiriert seien. Er nennt in diesem Zusammenhang Kurowskis 1977 erschienenes Buch Der Luftkrieg Ăźber Deutschland sowie Das Massaker von Dresden und der anglo-amerikanische Bombenterror 1944â1945 von 1995 und Kurowskis Angriffe auf deutsche Historiker, die nach dessen Ansicht aus GrĂźnden der deutschen Schuld schweigen wĂźrden.cite-ref-14[14] Kurowski ist nicht der einzige deutsche Autor, bei dem auch Aussagen des britischen Generalmajors John Frederick Charles Fuller als Quelle fĂźr die These dienten, dass es sich beim Luftangriff auf Dresden um einen geplanten Massen- oder VĂślkermord gehandelt habe. Der âKronzeugeâ Fuller, seit 1933 im Ruhestand, war ein UnterstĂźtzer von Oswald Mosley, dem GrĂźnder der British Union of Fascists.cite-ref-15[15]
Stalingrad
Das Buch Stalingrad. Die Schlacht, die Hitlers Mythos zerstĂśrte, erschienen 1992 bei Bastei LĂźbbe, dient nach Insa Eschebach âin erster Linie der Rehabilitierung der anständig gebliebenen, leistungsfähigen deutschen Soldatenâ. âDer Begriff âKriegsverbrechenâ erscheint nur in AnfĂźhrungszeichen, von âglänzenden Erfolgenâ der Wehrmacht ist die Rede und schlieĂlich vom âOpferâ und âUntergangâ deutscher Soldaten. Stalingrad wird von Kurowski als das âGolgatha der 6. Armeeâ bezeichnet, ohne Hinweis darauf, dass diese religiĂśse Metapher aus dem 1953 erschienenen Band Stalingrad â bis zur letzten Patrone des ehemaligen Kriegsberichter Heinz SchrĂśter, Mitglied einer Propagandakompanie, stammt [âŚ] Wo Stalingrad als âGolgatha der 6. Armeeâ stilisiert wird, tritt die Frage in den Hintergrund, warum sich eine deutsche Armee Ăźberhaupt dort befand.âcite-ref-16[16]
Kurt Damerau rezensierte 1984 im OstpreuĂenblatt Kurowskis LuftbrĂźcke Stalingrad: Die TragĂśdie der Luftwaffe und der 6. Armee, erschienen im rechtsextremen Kurt-Vowinckel-Verlag, so: â[âŚ] Franz Kurowski [legt] mit âLuftbrĂźcke Stalingradâ einen erschĂźtternden, authentischen Bericht vom Einsatz der deutschen Luftwaffe und vom groĂen Sterben deutscher Soldaten in jener russischen Stadt vor. Der TragĂśdie des Untergangs der 6. Armee in Stalingrad steht die TragĂśdie eines verzweifelten Einsatzes fĂźr eine Luftversorgung Stalingrads in nichts nach. Stalingrad wurde auch fĂźr die deutsche Luftwaffe zu einem Menetekel, das bis in die heutige Zeit Mahnung ist, jeden Kriegswahnsinn im Keime zu ersticken. Der groĂsprecherischen Zusicherung des Reichsmarschalls GĂśring, die eingeschlossene Armee in Stalingrad aus der Luft zu versorgen, stand eine Wirklichkeit gegenĂźber, die jeder Voraussetzung dafĂźr ins Gesicht schlug.âcite-ref-17[17]
Kriegsende
Keith Stimelycite-ref-18[18] rezensierte Kurowkis Buch Bedingungslose Kapitulation: Inferno in Deutschland 1945, das 1983 im rechtsextremen Druffel-Verlag erschien, im geschichtsrevisionistischen Journal of Historical Review des Institute for Historical Review, der weltweit fĂźhrenden Organisation der Holocaustleugnung. Er bescheinigte dem Werk, dass es âGeneral history, from a revisionist perspectiveâ betreibe.cite-ref-19[19]
U-Boot-Krieg
Hans Wagener ordnet Kurowskis 1981 unter dem Pseudonym Karl Alman im rechtsextremen Druffel-Verlag verĂśffentlichtes Buch GĂźnther Prien, der Wolf und sein Admiral als âgeradezu Paradebeispiel fĂźr eine geschickte Tradierung nationalsozialistischen Verständnisses des Zweiten Weltkriegâ ein.cite-ref-20[20]
Dirk Wilking, GeschäftsfĂźhrer des Mobilen Beratungsteams im Brandenburgischen Institut fĂźr Gemeinwesenberatung, nutzt in einer Arbeit, die die Funktion von Landser-Heften fĂźr ostdeutsche Neonazis untersucht, Kurowskis als Landser-GroĂband erschienenes Jagd auf âgraue WĂślfeâ â 1943 â das U-Boot-Sterben im Atlantik von 1982 zur Beschreibung des ideologischen Gehaltes der Landserhefte: âKrieg wird dann auch als ,schicksalhaftes Wechselspielâ beschrieben, das aus ,ZufallsfĂźgungenâ besteht und jede Frage nach Schuld und Folgen gegenstandslos macht. Die enge Verquickung der Begriffe Krieg, Schicksal (eine von Hitlers Propaganda gerne benutzte Phrase während des Zweiten Weltkrieges) und Spiel (âWechselspielâ, âDramaâ, âTragĂśdieâ) [Zitate aus ,Graue WĂślfeâ] verursacht nicht nur, wie Antoni bemerkt, eine kriegsverharmlosende Wirkung, sondern lässt den Krieg geradezu als einen erstrebenswerten Zustand erscheinen. Das âgĂśttlicheâ Prinzip des Phänomens Krieg ist fĂźr die âLandserâ-Autoren die PflichterfĂźllung: Ohne sie kann das Naturereignis nicht stattfinden.âcite-ref-21[21] Wilking weist auch darauf hin, dass im Landser kein deutscher Soldat stirbt, stattdessen âfälltâ er und stolpert gewissermaĂen Ăźber sein âSchicksalâ. Wilking belegt dieses wiederum mit zahlreichen Beispielen aus Jagd auf âgraue WĂślfeâ.cite-ref-22[22]
Der Militärhistoriker Jßrgen Rohwer begann 1957 mit der kritischen Untersuchung der im Nationalsozialismus verÜffentlichten Kommandanten-Erfolge (versenkte Tonnage) von U-Boot-Kommandanten. Kurowski gehÜrte auch danach zu den Autoren, die ungeachtet der Forschungsergebnisse Rohwers an den Angaben aus der NS-Propaganda festhielten.(Siehe auch Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes).cite-ref-23[23]
Rezeption in den USA
Die Historiker Ronald Smelser und Edward J. Davies zählen Kurowski in ihrem Buch The Myth of the Eastern Front: The Nazi-Soviet War in American Popular Culture von 2008 zu den Lehrmeistern (engl.: âgurusâ) amerikanischer Autoren (engl.: âromancersâ = Aufschneider oder Phantasten), die den dortigen Markt mit tendenziĂśsen Bildbänden Ăźber die Waffen-SS und die Wehrmacht bedienen und bei denen die deutschen Kriegsverbrechen ein Tabuthema sind.cite-ref-24[24]
Jugendbuch
Unter dem Pseudonym RĂźdiger Greif war er der Autor der Jugendbuchserie Die Funk-FĂźchse (1981â1984).
Pseudonyme AâZ, mit Buchbeispielen
Kurowski hat viele seiner Bßcher unter Pseudonymencite-ref-lwl-3-3[3] geschrieben, die jeweils verschiedene Schwerpunkte zeigen. Die Pseudonyme hatten auch den Sinn, seinen Ruf bei weniger seriÜsen Arbeiten nicht zu beschädigen.cite-ref-25[25]
⢠Karl Alman
Panzer vor: Die dramatische Geschichte der deutschen Panzerwaffe und ihre tapferen Soldaten. Flechsig, unveränderter Nachdruck der Neuauflage 2006. Wolfgang Lßth: Der erfolgreiche U-Boot-Kommandant des Zweiten Weltkriegs.
⢠Heinrich H. Bernig
Schlacht der Giganten. Opfergang der Panzermänner. Pour le MĂŠrite Verlag ISBN 978-3-932381-98-0. SS-Kavallerie im Osten. Vom 1. SS-Totenkopf-Reiterregiment zur SS-Reiterbrigade Fegelein. Arndt Verlag. TĂśdlicher Atlantik. Die grĂśĂte Geleitzugschlacht des II. Weltkrieges WTB Verlag.
⢠Rßdiger Greif
Die Jugendbuchreihe Die Funk-FĂźchse (1981â1984).
⢠Franz K. Kaufmann
Malta muss fallen: Eine historische Erzählung. Engelbert-Verlag 1960. Aufstand in Hellas. Engelbert 1960.
⢠Volkmar Kßhn
Mit Rommel in der WĂźste. Kampf und Untergang des Deutschen Afrika-Korps 1941â1943. Flechsig. Torpedoboote und ZerstĂśrer im Einsatz 1939â1945. Kampf und Untergang einer Waffe. Motorbuch-Verlag (1974). Der Seenotdienst der deutschen Luftwaffe. 1939â1945. Motorbuch-Verlag, Stuttgart (1978). Deutsche Fallschirmjäger im Zweiten Weltkrieg. GrĂźne Teufel im Sprungeinsatz und Erdkampf 1939â1945. Flechsig (1. Juli 2006).
⢠Jason Meeker (Krimis z. T. mit exotischen Handlungsorten)
Miss Brasilia. Kelter (1969). Zwischen Tanger und Maipures. Kelter (1969). Die Drei-Millionen Dollar-Party. Rekord-Verlag Viersen (1960).
⢠Gloria Mellina
Kinderbuchreihe Pensione Isabella
⢠Saunders, Hrowe H.
Die Wacht am Rhein. Hitlers letzte Schlacht in den Ardennen 1944/45. Kurt-Vowinckel-Verlag, 1984.
⢠Johanna Schulz
Vier fahren nach Griechenland Fahrt ins Verderben: Einsatz der Ein-Mann-Torpedos. Zimmermann, 1960, 272 Seiten.
⢠Heinrich Schulze-Dirschau
Oder-Neisse: muss Deutschland verzichten? Verlagsgemeinschaft Berg, Abt. TĂźrmer-Verlag, 1991, 359 Seiten. Der deutsche Osten: vom Ordensland Preussen zum Kernstaat des deutschen Reiches. TĂźrmer-Verlag, 1989, 511 Seiten.
Auszeichnungen
⢠1942: Erzählerpreis der âWacht im SĂźdostenâ (Deutsches NS-Soldatenblatt in Griechenland â Eigenaussage, nicht belegt)
⢠1954: Erzählerpreis der Zeitschrift Heim und Werkcite-ref-k-ufer-2-1[2]
⢠1968: Ăffentliche Anerkennung der AcadĂŠmie de Marine, Pariscite-ref-k-ufer-2-2[2]
⢠1971: Ehrenliste des Ăsterreichischen Staatspreises fĂźr Kinder- und Jugendliteraturcite-ref-k-ufer-2-3[2]cite-ref-k-rschner-5-1[5] fĂźr das Buch âUnsere Zukunft: Das Meerâ.cite-ref-26[26]
⢠1973: Kurt-Lßtgen-Sachbuchpreis des Arena-Verlages, Wßrzburgcite-ref-k-ufer-2-4[2]
⢠1973: Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen (1973)
⢠1975: Sachbuchpreis des Freien Deutschen Autorenverbandes (Zitat: Zielsetzung: FĂśrderung des âjugendgeeigneten, fĂźr junge Leser in Themenwahl und Gestaltung attraktiven Sachbuchesâ)
⢠1978: AWMM-Buchpreis (d. i. die Arbeitsgemeinschaft fĂźr Werbung, Markt und Meinungsforschung; Zitat: âFranz Kurowski präsentierte sein 178. Buch (!) und berichtete Ăźber Abenteuer während einer GroĂwildjagdâ.)
⢠1986: Ehrenbßrgerwßrde der Stadt Mexia, Texas (Eigenaussage, nicht belegt)
⢠1993: Bismarck-Erinnerungsmedaille des Bismarckbundes (Eigenaussage, nicht belegt)
⢠1997, 2000: Hermann-von-Salza-Kulturpreis (ein 1937 gegrĂźndeter nach 1945 nicht nachweisbarer âvolksdeutscherâ NS-Kulturpreis â Eigenaussage, nicht belegt)
Mitgliedschaften
⢠International Oceanographic Foundation, Miami
⢠Verband Deutsches Afrika-Korps e. V. auch langjähriger Redakteur der Feldzeitung des Deutschen Afrika-Korps e. V., Die Oase
⢠Redakteur der âDeutschen Monatshefteâ von Gert Sudholt
Schriften
SachbĂźcher (Auswahl, chronologisch aufsteigend)
⢠Deutsche Offiziere in Staat, Wirtschaft und Wissenschaft. Bewährung im neuen Beruf. Maximilian Verlag, Herford 1967.
⢠Graue WĂślfe in blauer See â Der Einsatz der deutschen U-Boote im Mittelmeer. (u.d. Pseudonym Karl Alman). Wilhelm Heyne Verlag, MĂźnchen 1977, ISBN 3-453-01193-7.
⢠Krieg unter Wasser â U-Boote auf den sieben Meeren 1939â1945. Econ Verlag, 1979, ISBN 3-7043-4062-6.
⢠Die Schlacht um Deutschland, Heyne Verlag, Mßnchen 1979, ISBN 3-453-01412-X.
⢠Die Friesen. Das Volk am Meer. Tßrmer-Verlag, Berg am Starnberger See, 1984, ISBN 3-88199-356-8.
⢠Oder-NeiĂe. MuĂ Deutschland verzichten? TĂźrmer, Berg, 1991. ISBN 3-87829-142-6.
⢠Die Sachsen. Schwertgenossen Sahsnotas. Verlagsgruppe Weltbild, Augsburg, 1991, ISBN 3-89350-336-6.
⢠Das Massaker von Dresden und der anglo-amerikanische Bombenterror 1944â1945. Druffel, Berg, 1995, ISBN 3-8061-1103-0cite-ref-27[27]
⢠Ritterkreuzträger aus Ost- und WestpreuĂen. Arndt-Verlag, Kiel, 1996, ISBN 3-88741-170-6
⢠Der Deutsche Orden â 800 Jahre ritterliche Gemeinschaft. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg, 1997, ISBN 3-933203-27-9.
⢠Todeskessel Kurland. Kampf und Untergang der Heeresgruppe Nord 1944/1945. Podzun-Pallas, 2000, ISBN 3-7909-0716-2.
⢠Sewastopol. Der Angriff auf die stärkste Festung der Welt 1942. Podzun-Pallas, WÜlfersheim-Berstadt, 2002, ISBN 3-7909-0744-8.
⢠An den Brennpunkten des Zweiten Weltkrieges. Werdegang und Kriegseinsatz eines Feldmarschalls. Erinnerungen von Erich von Manstein und Franz Kurowski. Verlag Siegfried Bublies, Schnellbach 2004, ISBN 3-926584-87-4.
⢠The Brandenburger commandos. Germany's elite warrior spies in World War II. Stackpole Books, Mechanicsburg PA 2005, ISBN 978-0-8117-3250-5 (Stackpole military history series), Volltext online bei Google Books.
⢠SturmgeschĂźtze â Die Panzer der Infanterie. Die dramatische Geschichte einer Waffengattung 1939â1945 (Sonderausgabe). Co-Autor: Gottfried Tornau. WĂźrzburg, Flechsig-Verlag, 2006, ISBN 978-3-88189-639-9.
⢠Feldwebel Kurt Knispel. Wßrzburg, Flechsig Verlag, 2007, ISBN 3-88189-734-8.
Belletristik
⢠Facts und Fiction, achtbändige Science-Fiction-Buchserie, Hamburg 1981â1983.
⢠Die Funk-Fßchse, unter dem Pseudonym Rßdiger Greif.
Literatur
⢠R. TĂśppel: Der ganze Krieg als Abenteuer: Der Schriftsteller und âHistorikerâ Franz Kurowski. In: Portal Militärgeschichte, 12. Februar 2018
⢠S. Schreurs: Franz Kurowski. Ein Verzeichnis seiner Bßcher. Dortmund 1973.
⢠Martin Hussong: Kurowski, Franz. In: Klaus Doderer (Hrsg.): Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur. Bd. 1: AâH. Beltz, Weinheim 1975, ISBN 3-407-56511-9, S. 292f.
⢠Autorenkreis Ruhr-Mark (Hrsg.): Franz Kurowski. 60 Lebensjahre, 30 Jahre Dämonie der schÜpferischen Einfälle. 1983.
⢠A. Lenhard: Zur Textproduktion Franz Kurowskis. Der Schriftsteller als âChamäleonâ des Literaturbetriebs? In: Das gute Jugendbuch. 27, 1977, S. 132â139.
⢠G. Holtz: Franz Kurowski. SchÜpfer des Sachbuchs vom Kriege. Autorenkreis Ruhr-Mark, 1983.
⢠Alois Klotzbßcher (Hrsg.): Literarisches Leben in Dortmund. Vereinigung von Freunden der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, Dortmund 1984, S. 214 f., 226 f. (ohne ISBN).
⢠A. Mßller-Felsenburg: Franz Kurowski: Chronist, Historiker, Erzähler. In: Jugendbuch-Magazin. 3, 1993.
Nachlass
Ein Teilnachlass mit dem Umfang von ca. einem laufenden Meter befindet sich in der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, enthalten sind auch je zwei Briefe an Walter Vollmer und Fritz HĂźser.cite-ref-28[28]
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Franz Kurowski im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Franz Kurowski im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren
⢠Werke von Franz Kurowski bei Open Library
Einzelnachweise
cite-note-11. â Traueranzeige in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 8. Juni 2011
cite-note-k-ufer-22. â Hugo Ernst Käufer, Horst Wolff (Hrsg.): Sie schreiben zwischen Moers und Hamm. Hammer, Wuppertal 1974.
cite-note-lwl-33. â Walter GĂśdden, Iris NĂślle-Hornkamp, Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Westfälisches Autorenlexikon. SchĂśningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-79744-1, S. 467â473; Online: Franz Kurowski im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren
cite-note-44. â Bundesarchiv: Amtliche Druckschriften der Verbände und Einheiten der Propagandatruppen, Einleitung
cite-note-k-rschner-55. â KĂźrschners Deutscher Literaturkalender 1988. Gruyter, Berlin 1988.
cite-note-66. â Hans Sarkowicz: Publizistik der Grau- und Braunzone. In: Wolfgang Benz Hrsg.: Rechtsextremismus in Deutschland. Fischer Verlag, Frankfurt Main 1994, S. 78.
cite-note-77. â Jeder Band So war der 2. Weltkrieg behandelt ein âKriegsjahrâ ab 1939. 2007 erschienen die Bände 1â4 als Sonderauflagen beim Flechsig Verlag. 1939: Das Jahr der Entscheidung; 1940: Blitzkriege; 1941: Der Weg zum Weltkrieg; 1942: Die Welt im Krieg; 2008 folgten im gleichen Verlag die Bände 5â7 1943: Die Wende; 1944: Die RĂźckzĂźge; 1945: Der Zusammenbruch. (Einträge der DNB)
cite-note-88. â Der Verlag gibt seine Schwerpunkte so an: âvor allen Dingen, in den Bereichen Esoterik, Geschichte, Bildbände und GeschenkbĂźcher Schwerpunkte zu setzen und BĂźcher fĂźr âjedermannâ zu produzieren.â [1]
cite-note-99. â Lars-Broder Keil, Sven Felix Kellerhoff: Deutsche Legenden: vom âDolchstossâ und anderen Mythen der Geschichte. Ch. Links Verlag, Berlin 2002, S. 136 Rezension bei Perlentaucher
cite-note-1010. â Lars-Broder Keil, Sven Felix Kellerhoff: Deutsche Legenden: vom âDolchstossâ und anderen Mythen der Geschichte. Ch. Links Verlag, Berlin 2002, S. 146.
cite-note-1111. â Sven Felix Kellerhoff: Eine Null anhängen. Wie viele Menschen starben 1945 im Feuersturm von Dresden? In: Die Welt. 25. Januar 2005.
cite-note-1212. â Richard Evans: David Irving, Hitler and Holocaust Denial: (D) Unreliable testimony: the Red Cross, Walter Kleiner, and Karl Mehnert. (Memento vom 30. April 2012 im Internet Archive)
cite-note-st-dte-aus-tr-mmern-1313. â Matthias Meinhardt: Der Mythos vom 'Alten Dresden' als Bauplan. In: Andreas Ranft, Stephan Selzer (Hrsg.): Städte aus TrĂźmmern: Katastrophenbewältigung zwischen Antike und Moderne. Vandenhoeck & Ruprecht, 2004, S. 175 (Online in der Google-Buchsuche)
cite-note-1414. â Bastiaan Robert von Benda-Beckmann (2010): A German catastrophe? German historians and the Allied bombings. 1945 Kapitel 3: A Past becomes History. The professionalizing of military historiography of the air war in the Federal Republic since the 1970s. online aufgerufen am 18. März 2012, hier S. 173, 174, 204, 206.
cite-note-1515. â Bastiaan Robert von Benda-Beckmann (2010): A German catastrophe? German historians and the Allied bombings, 1945. Kapitel 1: Putting the Allies on trial. Historical accounts of the Allied air war in the early Federal Republic, 1945â1970. online aufgerufen am 19. März 2012, S. 87f. (Darstellung zu Fullers Funktion fĂźr diese deutschen Autoren), S. 90 (Darstellung der politischen ZugehĂśrigkeit Fullers), S. 91 (Hinweis auf die Nutzung von Fullers Aussagen bei Kurowski).
cite-note-1616. â Insa Eschebach: Mythos. Opfer. Symbol. Eine Nachlese zur Jubileumsliteratur â50 Jahre Stalingradâ. In: WerkstattGeschichte. 7, Hamburg 1994, S. 87â91 hier S. 89.
cite-note-1717. â http://archiv.preussische-allgemeine.de/1984/1984_06_09_23.pdf S. 11.
cite-note-1818. â Keith Stimely ist bis 1984 ein namhafter Mitarbeiter (engl. ânotable Staffâ) des IHR. Webseite der Anti-Defamation League Ăźber das IHR http://www.adl.org/ (Memento vom 15. Januar 2013 im Internet Archive) aufgerufen am 14. März 2012.
cite-note-1919. â Reviewed by Keith Stimely. In: Journal of Historical Review. volume 5 no. 2, 3, 4 (Winter 1984), S. 420. http://www.ihr.org/jhr/v05/v05p415_Stimely.html aufgerufen am 12. März 2012.
cite-note-2020. â Hans Wagener: GĂźnther Prien, der âStier von Scapa Flowâ. Selbststilisierung, Heldenkult und Legendenbildung um einen U-Boot-Kommandanten. In: Krieg und Literatur/War and Literature Jahrbuch/Yearbook. III/IV (1997/1998) [2] S. 664 nach Andreas Lehmann: Lothar-GĂźnther Buchheims âDas Bootâ im Kontext der Kriegsliteratur nach 1945. GRIN Verlag, 2010, S. 65.
cite-note-2121. â Dirk Wilking: âDer Landserâ â Wie ein Mann ein Mann wird (pdf; 2,3 MB). In Wolfram HĂźlsemann, Michael Kohlstruck (Hrsg.): Mobiles Beratungsteam â Einblicke. Brandenburgische Universitätsdruckerei 2004, ISBN 3-00-015288-1, S. 79
cite-note-2222. â Wilking, S. 84f.
cite-note-2323. â Bodo Herzog: Ritterkreuz und U-Boot-Waffe. S. 260 unter Verweis auf: Franz Kurowski: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der U-Bootwaffe 1939â1945. Die Inhaber der hĂśchsten Auszeichnung des Zweiten Weltkrieges der U-Bootwaffe. Podzun-Pallas, Friedberg/Hessen 1987, ISBN 3-7909-0321-3.
cite-note-2424. â Ronald M. Smelser, Edward J. Davies II.: The Myth of the Eastern Front: The Nazi-Soviet War in American Popular Culture. Cambridge University Press, Cambridge 2008, ISBN 978-0-521-71231-6. nach dem Review von Joseph Robert White fĂźr http://www.h-net.org/
cite-note-2525. â Hadley, Michael L.: Der Mythos der deutschen U-Bootwaffe. Hamburg 2001, S. 113: âWie er einigen Veteranen anvertraute, verĂśffentlicht er eher seriĂśse Arbeiten unter seinem richtigen Namen, während er seinen Schriftstellernamen eher fĂźr jene BĂźcher reserviert hatte, die fĂźr ein breiteres Publikum bestimmt waren.â
cite-note-2626. â www.literature.at
cite-note-2727. â Wolfgang Kohrt: Unsterblich zerstĂśrt. Dresden gedenkt der Opfer des Luftangriffs vom 13. Februar 1945. Aber wie viele waren es? Und wie soll man sich erinnern? DarĂźber wird gestritten. In: Berliner Zeitung. 4. Februar 2005, abgerufen am 11. Juni 2015.
cite-note-2828. â Nachlass von Franz Kurowski im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren